Wenn eine Gemeinde bewusst das Risiko einer erheblichen Zinssteigerung eingegangen ist und nur – vergeblich – darauf gehofft hat, der Zinssatz des letztlich abgeschlossenen Darlehens werde dauerhaft niedrig bleiben, so ist laut KG Berlin ein Darlehensvertrag mit einem von der Entwicklung des Euro/CHF-Wechselkurses abhängigen Zinssatz von derzeit 18,99 % nicht sittenwidrig. Auch habe die Bank ihre Beraterpflichten nicht verletzt (Az. 26 U 32/15).
Source: DATEV Recht