Wenn der Betreiber eines Bewertungsportals durch die selbständige Abänderung von Patientenäußerungen die inhaltliche Verantwortung für die angegriffenen Äußerungen übernommen hat, haftet er bei unwahren Tatsachenbehauptungen und bei Meinungsäußerungen auf unwahrer Tatsachengrundlage und mit unwahrem Tatsachenkern als unmittelbarer Störer. Das Recht auf Meinungsfreiheit müsse hier hinter dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht der Klägerin zurücktreten (Az. VI ZR 123/16).
Source: DATEV Recht